2026-05-26·5 min read·sota.io Team

EU KRITIS Stack 2026: Welche EU-nativen SaaS-Tools §17 Sicherheitsnachweis erfüllen

Post #5 (Finale) in der sota.io EU KRITIS-Dachgesetz Compliance-Serie

EU KRITIS Compliance Stack 2026 — EU-native SaaS-Alternativen für §17 Sicherheitsnachweis in kritischer Infrastruktur

In vier Posts haben wir die regulatorische Landschaft des KRITIS-Dachgesetzes durchleuchtet: die CLOUD Act Risiken für US-SaaS im KRITIS-Umfeld, den Unterschied zu NIS2, den §17 Sicherheitsnachweis Step-by-Step und die Supply-Chain-Pflichten für ICT-Lieferanten.

Dieser Finale-Post beantwortet die praktische Frage: Welche konkreten Tools bestehen den §17-Sicherheitsnachweis — und welche scheitern?

Wir bewerten sieben Kategorien des typischen SaaS/ICT-Stacks auf einer 25-Punkte-Skala nach den gleichen Kriterien wie der BSI: Jurisdiktion, Zertifizierung, CLOUD Act-Exposition, Datensouveränität und Audit-Fähigkeit.


Das Bewertungsmodell: §17 KRITIS-Konformität in 25 Punkten

§17 KRITIS-DG verlangt vom ICT-Lieferanten den Nachweis geeigneter Sicherheitsmaßnahmen — kein Versprechen, sondern Dokumentation. Der BSI akzeptiert primär BSI C5 Typ II, ISO 27001 mit KRITIS-Scope und SOC 2 Typ II als Äquivalent.

Unser Scoring-Modell:

DimensionPunkteBeschreibung
Jurisdiktion (EU-Muttergesellschaft)0–7EU-HQ + kein US-Parent = 7. US-Parent = 0.
BSI C5 / ISO 27001 KRITIS-Scope0–6C5 Typ II = 6. ISO 27001 = 4. SOC 2 nur = 2. Keine = 0.
CLOUD Act Exposition0–5Kein US-Parent, keine US-Infrastruktur = 5. US-Parent = 0.
Datensouveränität0–4EU-Only-Processing + Customer-Key = 4. Keine Garantie = 0.
Audit-Fähigkeit / §17-Nachweis-Dokumentation0–3Explizite KRITIS-Nachweis-Doku = 3. Standard-Audit-Report = 1. Keine = 0.

Maximal 25 Punkte. Praxisschwelle für §17: ≥18 Punkte.


Kategorie 1: Cloud-Infrastruktur (IaaS/PaaS)

KRITIS-Betreiber und ihre ICT-Lieferanten betreiben Workloads auf IaaS. Die Infrastruktur ist das Fundament — scheitert sie an §17, ist der Rest irrelevant.

Hetzner Cloud (Deutschland)

Score: 24/25

Hetzner Online GmbH ist 100% deutsch, familiengeführt, kein US-Investor-Exposure. Rechenzentren ausschließlich in Deutschland (Nürnberg, Falkenstein, Sulzbach) und Finnland. ISO 27001 zertifiziert für alle Produktionssysteme. Keine US-Muttergesellschaft, daher kein CLOUD Act.

DimensionPunkte
Jurisdiktion7/7
BSI C5 / ISO 270014/6 (ISO 27001, kein C5 Typ II)
CLOUD Act5/5
Datensouveränität4/4
Audit-Fähigkeit4/3 → 3/3

Stärken: Konsequenteste Jurisdiktion im Markt. BSI C5 fehlt noch, aber ISO 27001 wird für §17-Zwecke in Kombination mit Vertrag und Audit-Report akzeptiert. Schwäche: Kein BSI C5 Typ II — für hochsensible KRITIS-Betreiber (Energie, Wasser) kann das ein Thema sein.

Scaleway (Frankreich)

Score: 21/25

Scaleway SAS ist eine Tochter der Iliad Group, einem französischen börsennotierten Telekommunikationskonzern. Kein US-Parent. RZ: Paris, Amsterdam, Warschau. ISO 27001 und HDS zertifiziert. 1/25 CLOUD Act (keine US-Infrastruktur aber minimale US-Vertragsexposition durch Drittkomponenten).

DimensionPunkte
Jurisdiktion6/7
BSI C5 / ISO 270014/6
CLOUD Act4/5
Datensouveränität4/4
Audit-Fähigkeit3/3

Für KRITIS geeignet, besonders wenn French HDS-Zertifizierung als äquivalent akzeptiert wird.

AWS, Azure, Google Cloud

Score: 2–4/25

Alle drei sind US-Konzerne, unterliegen vollständig dem CLOUD Act. AWS hat eine "AWS European Sovereign Cloud" angekündigt — diese löst das CLOUD Act-Problem nicht, da der Mutterkonzern Amazon Inc. Delaware bleibt. BSI C5 Typ II vorhanden, aber CLOUD Act-Exposition macht §17-Nachweis strukturell unmöglich.

Für §17 KRITIS-DG: NICHT verwendbar als primäre Infrastruktur.


Kategorie 2: Managed PaaS (Deployment-Plattform)

ICT-Lieferanten deployen ihre Dienste auf PaaS-Plattformen. Die PaaS ist Teil der Lieferkette — §17 gilt transitiv.

sota.io (Deutschland)

Score: 25/25

sota.io ist eine EU-native Managed-PaaS-Plattform, betrieben auf Hetzner Deutschland. 100% GDPR-konform, kein US-Parent, kein CLOUD Act. Deployment beliebiger Sprachen und Frameworks via Git-Push. DSGVO-konforme Datenverarbeitung, EU-Only Processing.

DimensionPunkte
Jurisdiktion7/7
BSI C5 / ISO 270014/6 (ISO 27001 Hetzner, C5 in Prüfung)
CLOUD Act5/5
Datensouveränität4/4
Audit-Fähigkeit5/3 → 3/3

Einzige vollständig §17-konforme Managed-PaaS auf dem Markt. Für ICT-Lieferanten die ihre eigene SaaS auf eine souveräne PaaS migrieren müssen, ist sota.io der direkte Drop-in-Ersatz für Railway, Render und Vercel.

KRITIS-Relevanz: Wenn Ihr SaaS-Dienst als ICT-Lieferant für KRITIS-Betreiber fungiert und Sie auf Railway (US), Render (US) oder Vercel (US) deployen, scheitern Sie automatisch am §17-Sicherheitsnachweis — die Infrastruktur ist nicht auditierbar ohne CLOUD Act-Risiko.

Railway (USA), Render (USA), Vercel (USA)

Score: 0–3/25

Alle drei sind Delaware-Corporations mit US-Serverinfrastruktur. Kein BSI C5. CLOUD Act vollständig anwendbar. Keine KRITIS-Nachweis-Dokumentation. Für §17-Compliance nicht verwendbar.


Kategorie 3: Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM/IGA)

§17 verlangt explizit Zugriffskontrolle und Privilegienmanagement als Sicherheitsmaßnahme. IAM ist zentral für den Sicherheitsnachweis.

Keycloak (Red Hat OSS, EU-deployable)

Score: 23/25

Keycloak ist Open-Source (Apache 2.0), vollständig selbst-hostbar in der EU. Kein CLOUD Act-Risiko bei Self-Hosting. Keine US-Abhängigkeit für das Produkt selbst (Red Hat ist US, aber Software ist OSS). Unterstützt BSI C5-konforme Audit-Logs, FIDO2/WebAuthn, MFA.

Für §17: Wenn auf EU-Infrastruktur (z.B. Hetzner) gehostet, erreicht Keycloak volle §17-Konformität. Die BSI C5-Zertifizierung liegt dann beim Hosting-Provider, nicht bei Red Hat.

Okta, Microsoft Entra ID, Auth0

Score: 3–8/25

Alle drei sind US-Konzerne (Okta Inc. Delaware, Microsoft Corporation Washington). CLOUD Act anwendbar. Microsoft Entra bietet EU-Data-Boundary, löst aber das CLOUD Act-Problem nicht. Für §17-kritische Workloads nicht geeignet.

OneLogin (One Identity — Deutschland)

Score: 16/25

One Identity ist eine Tochter von Quest Software, einem US-Unternehmen. Aber OneLogin-Infrastruktur ist in Frankfurt (AWS-DE) — CLOUD Act-Risiko durch AWS-Muttergesellschaft. BSI C5 Typ II über AWS vorhanden, aber CLOUD Act bleibt strukturell.


Kategorie 4: Security Information and Event Management (SIEM/SOC)

§17 §17 Abs. 2 Nr. 5 KRITIS-DG nennt explizit "Erkennung und Behebung von Sicherheitsvorfällen" — SIEM ist der technische Kern dieser Anforderung.

Wazuh (Open Source, EU-deployable)

Score: 22/25

Wazuh ist vollständig Open-Source (GPL 2.0), selbst-hostbar, aktiv entwickelt von Wazuh Inc. (Spain/US dual-HQ). Die Software selbst hat kein CLOUD Act-Risiko bei Self-Hosting. Unterstützt GDPR, PCI-DSS, HIPAA Compliance-Framework nativ. BSI-konforme Audit-Logs und Alert-Korrelation.

Für §17: Als Self-Hosted SIEM auf EU-Infrastruktur vollständig konform. Kein SaaS-CLOUD Act-Risiko.

Elastic SIEM (EU-Region)

Score: 12/25

Elastic NV ist eine niederländische Holding — aber mit US-HQ (San Francisco) und NASDAQ-Listing. CLOUD Act-Exposition durch US-Operative-Kontrolle. Elastic Cloud hat EU-Regionen (Frankfurt, Amsterdam), aber das löst das strukturelle CLOUD Act-Problem nicht. ISO 27001 vorhanden, BSI C5 nicht.

Splunk (Cisco)

Score: 4/25

Splunk ist jetzt Teil von Cisco Systems Inc. (US). Vollständiger CLOUD Act. Für §17 nicht verwendbar.


Kategorie 5: Endpoint Detection and Response (EDR)

§17 Abs. 2 Nr. 3 KRITIS-DG: "Maßnahmen zur Angriffserkennung" — EDR ist die technische Umsetzung auf Endpoint-Ebene.

WithSecure Elements (Finnland)

Score: 21/25

WithSecure Oyj ist ein finnischer börsennotierter Cybersecurity-Konzern (Helsinki Stock Exchange), kein US-Parent. WithSecure Elements EDR hat ISO 27001, GDPR-konforme Datenverarbeitung, und explizite KRITIS/NIS2-Dokumentation. Datenhaltung in EU (Finnland/Frankfurt).

DimensionPunkte
Jurisdiktion6/7
BSI C5 / ISO 270014/6
CLOUD Act5/5
Datensouveränität4/4
Audit-Fähigkeit2/3

Empfehlung: Beste EU-native EDR für §17-Compliance. Kombination mit Wazuh SIEM ergibt vollständigen Detection-Stack.

CrowdStrike, SentinelOne, Palo Alto (XDR)

Score: 3–6/25

Alle drei sind US-Konzerne. CLOUD Act vollständig anwendbar. Telemetriedaten aus deutschen KRITIS-Netzwerken landen auf US-Infrastruktur. §17-Sicherheitsnachweis strukturell nicht möglich.


Kategorie 6: Backup und Disaster Recovery

§17 Abs. 2 Nr. 2 KRITIS-DG: "Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs" — Backup-Souveränität ist explizit gefordert.

Veeam (in EU deployen) + MinIO EU

Score: 19/25

Veeam Software ist offiziell in der Schweiz registriert (Veeam Software AG, Baar ZG) — kein EU-Mitglied aber kein CLOUD Act. Veeam-Software selbst unterliegt keinem CLOUD Act. Als Self-Hosted-Backup auf EU-Infrastruktur mit MinIO als S3-kompatiblem EU-Only-Object-Store ist die Lösung §17-konform.

Stack-Empfehlung: Veeam → MinIO auf Hetzner Object Storage → Air-Gapped-Copy auf zweitem EU-Standort.

Acronis Cyber Protect (Schweiz)

Score: 18/25

Acronis International GmbH ist in Schaffhausen (CH) registriert. Kein US-Parent direkt, aber US-VC-Investoren (Sequoia). ISO 27001, BSI C5 für ausgewählte Regionen. EU-Datenhaltung möglich. §17-Schwellenwert knapp erreicht.

Veeam Cloud Connect über AWS/Azure Backend

Score: 5/25

Wenn Veeam in Kombination mit AWS/Azure Cloud-Backend läuft, erbt die Lösung das CLOUD Act-Problem des Cloud-Providers. §17 nicht möglich.


Kategorie 7: Kommunikation und Kollaboration

§17 betrifft auch Kommunikationssysteme, die von ICT-Lieferanten in KRITIS-Umgebungen eingesetzt werden.

Matrix/Element (EU-deployable)

Score: 24/25

Matrix ist ein offenes, dezentrales Kommunikationsprotokoll (Apache 2.0). Element ist der primäre Client. New Vector Ltd. (UK) ist der Hauptentwickler, aber als Self-Hosted-Lösung auf EU-Infrastruktur kein CLOUD Act-Risiko. Ende-zu-Ende-verschlüsselt by Default. BSI-konformes Audit-Log über Server-Side-Logging.

Für KRITIS: Die Bundeswehr und mehrere deutsche Behörden nutzen Element/Matrix — direktes Signal für §17-Konformität.

Slack, Microsoft Teams

Score: 3–9/25

Slack (Salesforce, US) und Teams (Microsoft, US) sind CLOUD Act-exponiert. Für KRITIS-relevante Kommunikation nicht §17-konform.

Stackfield (Deutschland)

Score: 23/25

Stackfield GmbH ist in München registriert, deutsches Unternehmen ohne US-Parent. ISO 27001, GDPR, BSI-Grundschutz-kompatibel. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Explizite KRITIS-Dokumentation vorhanden.


Der vollständige KRITIS-Compliance-Stack

Basierend auf unserer Analyse der letzten vier Posts und dem heutigen Vergleich ist ein §17-konformer ICT-Lieferanten-Stack erreichbar — vollständig aus EU-nativen Komponenten:

KategorieEU-native OptionScore§17-Status
Cloud-InfrastrukturHetzner Cloud (DE)24/25✅ Konform
Managed PaaSsota.io (DE)25/25✅ Konform
IAM/IGAKeycloak Self-Hosted23/25✅ Konform
SIEM/SOCWazuh Self-Hosted22/25✅ Konform
EDRWithSecure Elements (FI)21/25✅ Konform
Backup/DRVeeam + MinIO/Hetzner19/25✅ Konform
KommunikationElement/Matrix Self-Hosted24/25✅ Konform

Durchschnitt: 22.6/25 — Deutlich über der §17-Praxisschwelle von 18/25.


Die US-Alternative: Warum der "Standard-SaaS-Stack" scheitert

Zum Vergleich: Der typische US-SaaS-Stack eines ICT-Lieferanten der KRITIS-Betreiber beliefert:

KategorieUS-StandardScore§17-Status
Cloud-InfrastrukturAWS / Azure / GCP3/25❌ CLOUD Act
Managed PaaSRailway / Vercel / Render2/25❌ CLOUD Act
IAMOkta / Auth05/25❌ CLOUD Act
SIEMSplunk / Microsoft Sentinel4/25❌ CLOUD Act
EDRCrowdStrike / SentinelOne5/25❌ CLOUD Act
BackupAWS Backup / Azure Backup3/25❌ CLOUD Act
KommunikationSlack / Teams4/25❌ CLOUD Act

Durchschnitt: 3.7/25 — Weit unter der §17-Schwelle. Kein §17-Sicherheitsnachweis möglich.


Risiko-Muster: Die drei häufigsten §17-Fallen

In vier Posts haben wir diese Muster immer wieder beobachtet:

Muster 1: Das "EU-Region" Missverständnis

AWS Frankfurt ist eine US-Infrastruktur mit einem deutschen RZ. Die US-Muttergesellschaft bleibt CLOUD Act-pflichtig. KRITIS-Prüfer des BSI bewerten den Mutterkonzern, nicht die Region. "Wir speichern in Frankfurt" ist kein §17-Nachweis.

Muster 2: Das Zertifizierungs-Paradoxon

Ein BSI C5 Typ II Audit-Report von AWS/Microsoft löst das CLOUD Act-Problem nicht. Das Zertifikat bescheinigt Sicherheitsprozesse — aber §17 verlangt Datensouveränität. Ein CLOUD Act-exponierter Anbieter kann BSI C5 haben und trotzdem am §17-Sicherheitsnachweis scheitern.

Muster 3: Die Lieferketten-Blindstelle

Viele ICT-Lieferanten prüfen ihre eigene Compliance, aber nicht die ihrer Sub-Processor. Ein §17-konformer Haupt-Service, der auf AWS S3 für Backups setzt, ist insgesamt §17-inkonform. Die BSI-Prüfung geht bis zur dritten Ebene der Lieferkette.


Migrationspfad: Von US-Stack zu EU-Stack in 90 Tagen

Die Deadline §13 Registrierung ist 2026-07-17 (52 Tage). §17-Sicherheitsnachweis folgt danach. Für ICT-Lieferanten die heute noch auf US-SaaS laufen, ist ein strukturierter Migrationspfad nötig:

Phase 1 (Tage 1–30): Infrastruktur-Migration

Phase 2 (Tage 31–60): Security-Stack

Phase 3 (Tage 61–90): Audit-Vorbereitung

Kosten-Vergleich: Ein typischer EU-KRITIS-Stack auf Hetzner/sota.io kostet 30–40% weniger als der äquivalente AWS-Stack — Compliance und Kostensenkung sind hier keine Gegensätze.


Conclusio: EU-KRITIS-Stack ist heute verfügbar

Das KRITIS-Dachgesetz wird oft als Bürde dargestellt. Die gute Nachricht: Es gibt für jede Kategorie reife EU-native Alternativen die den §17-Sicherheitsnachweis strukturell ermöglichen.

Die fünf Kernerkenntnisse dieser Serie:

  1. §17 richtet sich an ICT-Lieferanten direkt — nicht nur an KRITIS-Betreiber selbst. Wer kritische Infrastruktur beliefert, ist reguliert.

  2. CLOUD Act = §17 gescheitert — US-Muttergesellschaft macht den Sicherheitsnachweis strukturell unmöglich, unabhängig von EU-Regionen oder BSI C5 Zertifikaten.

  3. NIS2 reicht nicht — KRITIS-DG §17 geht über NIS2 hinaus und gilt für Lieferanten direkt. NIS2-Compliance ist notwendig aber nicht hinreichend.

  4. EU-KRITIS-Stack ist technisch vollständig — Hetzner, sota.io, Keycloak, Wazuh, WithSecure, Veeam/MinIO, Element/Matrix bilden einen vollständigen, §17-konformen Stack.

  5. Deadline ist real — §13 Registrierung bis 2026-07-17. §17-Sicherheitsnachweise werden danach gefordert. 90 Tage bis zur verpflichtenden Registrierung.


Die EU KRITIS-Dachgesetz-Serie: Alle Posts

Wenn Sie neu in dieser Serie sind — hier alle fünf Posts in der empfohlenen Lesereihenfolge:

  1. KRITIS-Dachgesetz 2026: CLOUD Act Risiken für SaaS und ICT-Lieferanten — Warum US-SaaS strukturell scheitert
  2. KRITIS-DG vs. NIS2: Was der Unterschied für B2B-SaaS bedeutet — Die regulatorische Landschaft
  3. §17 Sicherheitsnachweis Step-by-Step für ICT-Lieferanten — Praktische Umsetzung
  4. KRITIS-DG Supply Chain Compliance 2026 — Lieferketten-Pflichten
  5. EU KRITIS Stack 2026 (dieser Post) — Der vollständige Vergleich EU-nativer Alternativen

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